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Die leidigen US-Themen

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Ärger mit der Währung

Derzeit beschäftigt uns doppelter Ärger bei US-Aktien. Schauen wir uns den Chart des Old School Invest an. Seit Januar hält eine Seitwärtsbewegung mit einem leichten Trend nach unten an. Grund dafür sind die US-Titel, denn der Old School Invest besitzt mit derzeit zwölf Einzeltiteln und einem ETF eine starke US-Komponente.

Tragisch ist, dass die im Schnitt guten Wertzuwächse im US-Markt von einem kontinuierlich schwächer werdenden Dollar wieder aufgefressen wurden. Der Euro stieg von 1,04 USD Anfang des Jahres bis zuletzt in einen Bereich von 1,20. Das sind über den Daumen 15% Wertverfall bei US-Titeln nur über die Währung, die ein Aktienmarkt erstmal kompensieren muss.

US-Dividenden in wikifolios

Ein zweites Thema, das zunehmend ärgerlich wird, sind die nicht gutgeschriebenen US-Dividenden in Wikifolios. Ein paar Prozent Performance fehlen auch aufgrund dieses Effektes. Anfang des Jahres habe ich hier ausführlich darüber berichtet: eine Gesetzesnovelle führte zu unklaren Zuständen bei der Behandlung von Zertifikaten. Man versprach, intensiv an einer Lösung zu arbeiten.

Schaue ich mir die Informationspolitik seitens Wikifolio zu dem Thema an, bin ich enttäuscht: seit dem Jahresanfang, als man das Problem bekannt gab, ist dort keinerlei Update zum Thema erschienen. Eine Anfrage per Mail, die ich diese Woche stellte, wurde so einsilbig beantwortet, dass die Antwort nur halb so lang wie die (schon recht kurze) Frage ausfiel.

Anscheinend hat man dort bislang keinerlei wirklichen Ansatz, mit dem Thema umzugehen. Die User scheinen sich noch zurückzuhalten, da Wikifolio nach wie vor die einzige vernünftige Plattform ihrer Art ist. Ein bisschen Offenheit dürfte aber nicht schaden, wenn man seine Kunden langfristig binden möchte: „Ich kann leider nichts zu dem Thema sagen, die erzählen mir auch nichts“ ist die denkbar schlechteste Werbung. Da nützen alle Traderstammtische nichts.

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